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Meine Gedanken zum 9,7″ iPad Pro

Für mich als Computer-Geschwindigkeitsjunkie: So schnell, wie viele Laptops gerne wären.

Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich nicht jedem Modellwechsel gefolgt bin. Zum ersten Mal war ich vernünftig und blieb 2014 zur Vorstellung des iPad Air 2 bei meinem iPad Air. Nicht dass mich dieses nicht gereizt hätte, aber so langsam stellt sich bei mir etwas Vernunft ein, hat wohl etwas mit meinem zunehmenden Alter zu tun.

Dennoch war ich vergangenes Jahr enttäuscht, als Apple zur Vorstellung des neuen iPad Pro, dieses riesigen Tablet, kein iPad Air 3 ebenfalls mit vorstellte. Kam doch für mich das iPad Pro in 12,9“ keinen einzigen Augenblick ernsthaft in Betracht; genau so wenig wie dieser Pencil. Dieser erinnert mich an meinen ersten Palm Pilot in den 90iger Jahren. Der hatte einen Stift zur Bedienung, aber das ist 20 Jahre her und allein schon deshalb, nie-niemals für mich einen Pencil für ein iPad Pro.

Und so nutzte ich mein iPad Air weiter, bis ins Jahr 2016 und hoffte einfach weiter, dass Apple doch noch ein iPad in normalgroß heraus bringen sollte. Wurde doch mein iPad Air im Vergleich zu meiner sonstigen Hardware spürbar langsam. Der von mir seit 2014 genutzte Mac Pro rennt tagtäglich beim Verrichten seiner Arbeit, dass es nur so eine Freude ist und bei der Nutzung meines iPhone 6s Plus verspüre ich ebenfalls keinerlei Wartezeiten. Ein Touch aufs Display und alles ist unverzüglich verfügbar und geladen.

Apple 9,7

Und in diesen mehrfach täglichen, direkten Vergleichen ist dann dieser kurze Augenblick des Wartens beim iPad Air schon auffällig. Und ja, ich weiß, dass das Jammern auf eher hohem Niveau ist, aber dem ist nun mal so. Und so war es für mich sofort glasklar, schon als die ersten Spekulationen über ein neues iPad mit 9,7“ im Netz auftauchten, die letztlich dann von Apple, zur Vorstellung am 21. März 2016, bestätigt wurden: es wird ein neues iPad Pro in 9,7“ geben, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu diesem wechseln werde.

Technische Highlights des neuen 9,7“ iPad Pro

Schon während des Apple Special Event am 21. März 2016, in der das neue 9,7″ iPad Pro von Apple erstmals öffentlich vorgestellt wurde, wurde mir klar, das ist ein Kracher, das wird es werden.
Endlich ein aktuelles iPad, Apple nennt es iPad Pro, in der für mich perfekt passenden Bilddiagonale von 9,7“ und damit hat es die gleiche Größe wie mein iPad Air bisher und ob es jetzt ein paar Gramm schwerer oder leichter wurde, spielt für mich nicht wirklich eine Rolle. Allein die Aussage von Apple:

„So schnell, wie viele Laptops gerne wären.“

machen mich ganz wuschig und ich kann es kaum erwarten, das gute Stück am 31. März 2016 endlich in den Händen zu halten. Wer es bis jetzt noch nicht mitbekommen hat, ich bin ein Geschwindigkeitsjunkie, je schneller meine Computer-Hardware umso besser für mich und um so mehr liebe ich das Arbeiten damit.

Apple 9,7

Möglich macht diese Geschwindigkeit der 64‑Bit A9X Chip, der dem iPad Pro die Leistung gibt, für die man bisher Workstations oder Personalcomputer gebraucht hat. Ganz davon abgesehen, dass die Arbeit an und mit einem iPad nicht wirklich mit der am Computer zu vergleichen ist.

Das iPad Pro ist mehr als die nächste Generation des iPad – es ist eine kompromisslose Vision für Computer in der modernen Welt, mit einer unglaublichen Leistung, die die meisten Laptops übertrifft.

Ob die versprochene Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden erreicht wird, ist für mich nicht wirklich von Bedeutung. An ein regelmäßiges Aufladen habe ich mich lange gewöhnt und für unterwegs gibts dann Batteriepacks.

Der Sound des 9,7“ iPad Pro

Apple 9,7

Die weiteren Highlights des neuen iPad Pro ergänzen optimal das Gesamtpaket. Das gewohnt schicke Design mit jetzt vier HiFi-Lautsprechern; an jeder Ecke einem, die ein sattes, breites und detailreiches Klangbild erzeugen.

Dabei werden die hohen Frequenzen automatisch auf die Lautsprecher gelegt, die gerade oben sind, egal wie man das iPad Pro hält. Bald werden wir es sehen bzw. werden wir es selbst hören können, ob Apple hier nicht zuviel verspricht.

Die iSight Kamera des 9,7“ iPad Pro

Zwar habe ich so gut wie nie mit meinen bisherigen iPads Fotos oder Filme gemacht, aber es ist zumindest ein gutes Gefühl, dass Apple auch hierfür ordentliche Hardware eingebaut hat.

Die iSight Kamera des iPad Pro hat jetzt eine Auflösung von 12 Megapixel, mit der 4K Videos, Zeitlupenvideos mit 240 fps und Live Photos möglich sind. True Tone Flash sorgt dafür, dass Hauttöne immer gut aussehen, egal wie das Licht ist – auch hier bin ich schon sehr gespannt.

Dass die iSight Kamera etwas aus dem Gehäuse heraus ragt, so wie wir es schon vom iPhone her kennen, OK, das hätte vermieden werden können, aber dennoch denke ich, wäre das möglich gewesen, so hätte Apple das sicherlich getan und so gilt wohl, Qualität der Fotos und Filme vor Design. Zumindest ich kann damit sehr gut leben und es hat mich bisher an meinem iPhone 6s Plus auch in keiner Weise und Situation gestört.

Apple 9,7

True Tone sorgt am 9,7“ iPad Pro für gleichbleibende Farben

Das neue 9,7" iPad Pro hat ein True Tone Display. Dieses analysiert das Umgebungslicht und passt die Farbe und Intensität des Displays mithilfe von fortschrittlichen Vier‑Kanal-Umgebungslichtsensoren automatisch an das Licht der Umgebung an. Das soll das Lesen überall natürlicher und angenehmer machen und Farben stets gleich strahlend und hell anzuzeigen. Ob dem wirklich so ist, wir werden es sehen.

Das neue 9,7″ iPad Pro hat das fortschrittlichste Display – das hellste und reflexionsärmste der Welt – mit einem Farbstandard auf Hollywood-Niveau.

Der größere Farbumfang gibt dem iPad Pro eine Farbsättigung, die bis zu 25% besser sein soll als bei vorherigen iPad Modellen. Dabei nutzt das 9,7" iPad Pro Display den gleichen Farbraum wie die digitale Filmindustrie. Die Farben werden dadurch lebendiger, realistischer und intensiver.

Smart Cover PRODUCT RED für das 9,7″ iPad Pro

Dazu bestellt habe ich ein Smart Cover PRODUCT RED für das 9,7″ iPad Pro: die Idee dahinter und auch die Farbe selbst gefielen mir schon immer.

Das Smart Cover ist leicht und trotzdem stabil. Es schützt allein das Display des 9,7“ iPad Pro und lässt die Rückseite aus Aluminium frei. Ein magnetisches Scharnier sorgt für einen perfekten Sitz. Durch das Öffnen des Smart Cover, wird das iPad Pro automatisch aufgeweckt; beim Schließen geht das iPad Pro automatisch in den Ruhezustand.


Smart Cover für 9,7

Zwar hätte ich lieber ein Smart Case für mein 9,7“ iPad Pro gehabt, ist doch damit auch ein rückwärtige Schutz des iPad optimal gegeben, aber entweder ist Apple damit im Rückstand oder es gibt fürs 9,7“ iPad Pro gar keine Smart Case; denn womöglich würde damit der Sound der 4 integrierten HiFi-Lautsprecher nicht richtig zur Geltung kommen. Aber das ist von mir nur eine reine Vermutung.

Das solls fürs erste gewesen sein. Sicherlich werde ich noch einen ergänzenden Artikel veröffentlichen, nachdem ich mein neues iPad Pro eine Zeit genutzt habe. Jetzt genieße ich noch einige Tage der Vorfreude, auch wenn die Zeit wohl eher von Ungeduld statt freudiger Erwartung geprägt sein wird, bis mein neues 9,7″ iPad Pro Wi‑Fi + Cellular 32 GB in Silber am 31. März 2016 geliefert werden wird.

Jetzt bist du gefragt!

Gefällt dir dieser Beitrag oder bist du anderer Meinung? Hast du Anregungen, Ergänzungen zu meinen Gedanken zum neuen 9,7″ iPad Pro, einen Fehler gefunden oder ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

Frank Stephan

Mit dem Bloggen begann ich im Januar 2008. Anfangs noch über meine Ausfahrten auf einer Harley-Davidson. Bald darauf wurde daraus tekshreks Blog, da mich technische Themen schon immer faszinieren. Seither schreibe ich Testberichte über Hardware, zahlreiche Gadgets, über macOS & iOS sowie Software & Apps. Über meine Leidenschaften zum Bergwandern, All Mountain & IndoorCycling berichte ich drüben auf GPS-Hiking.de.

Du erreichst mich auf Twitter, bei Facebook, sowie auf Google+ und per E-Mail frank@tekshreks.blog.

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2 comments on “Meine Gedanken zum 9,7″ iPad Pro”

  1. Hi Frank,
    Vielen Dank einmal wieder für diesen Artikel von Dir. Ich habe häufig ein Schmunzeln auf den Lippen, da ich mich in vielen Bereichen oft selber Wiedererkenne.

    Ich war auch sehr gespannt auf das neue iPad Pro 9.7 und war kurz davor auf den Bestellknopf zu klicken. Was mich allerdings abgeschreckt hat, sind die „nur“ 2GB RAM. Wie siehst Du das? Einerseits denke ich das 2GB bei einem kleineren Display ausreichen, andererseits kommt es mir wieder wie ein Kompromiss von Apple vor. Doch nicht ganz so Pro wie der große Bruder. Dann nur USB2 und leider auch noch kein Force Touch.

    Daher bin ich dann doch beim Bestellknopf bei dem großen Pro gelandet. Ob es eine gute Wahl ist/sein wird muss die Zeit zeigen. Notfalls hab ich ja noch mein Air 1.

    Ich denke dennoch das das kleine Pro richtig Spaß machen wird, trotz der auf dem Papier geringeren Ausstattung.
    Über Deine Meinung und die fühlbaren Unterschiede zum Air bin ich jedenfalls schon sehr gespannt.

    Viele Grüße und weiter so,

    Jan

    1. Hi Jan,

      es freut mich sehr, dass dir mein Artikel zum 9,7“ iPad Pro gefällt.

      Dass dieses nur 2 GB RAM hat, da bin ich recht optimistisch, dass das Gerät damit gut klar kommt, wie das iPhone 6s Plus das nach meinen eigenen Erfahrungen auch tut.

      Ich denke eher, dass hier die Größe des iPad Pro ausschlaggebend ist. Mir beispielsweise ist das Große deutlich zu groß.

      Und das 9,7“ iPad Pro hat ja mit True Tone auch ein nettes Feature, welches das Große nicht hat.

      Ansonsten erwarte ich einen rasanten Geschwindigkeitszuwachs gegenüber dem iPad Air; haben wir doch immerhin eine Generation ausgelassen und der 64‑Bit A9X Chip trägt sicher gegenüber dem A7X ordentlich dazu bei.

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