Fujitsu ScanSnap S1100

ScanSnap S1100 von Fujitsu: mobiler A4-Scanner

Seit ca. 2005 arbeite ich daran, so viel wie möglich Papier weg zu bekommen und papierlos zu werden. Über die Jahre ist es mir im Büro und auch im privaten Bereich weitestgehend gelungen; meine Schätzung beläuft sich hier auf annähernd 90%.

Ganz wird mir das wohl nie gelingen, versenden doch noch immer viel zu viele Unternehmen ihre Sachen auf Papier. Welche Hardware aus dem Hause Fujitsu ich dazu nutze, dazu gibt es später einen extra Artikel.

Meine mobile Situation bisher: ohne ScanSnap S1100

Neben dem stationären Arbeiten zu Hause sowie im Homeoffice, gibt es ja auch noch die zahlreichen Gelegenheiten unterwegs. Und da hat sich über die Jahre eine Praxis bei mir eingeschlichen, die mich noch nie so wirklich glücklich machte.

Bei den meisten Unternehmen steht ein Kopierer, so dass es dort keinerlei Schwierigkeiten bereitet, Unterlagen als Kopie mit zu nehmen; außer dass diese dann später von mir noch digitalisiert werden mussten und somit die zuvor erstellte Papier-Kopie hinfällig wurde und in den Reißwolf wanderte; von daher keine wirklich optimale Lösung.

Alternativ begann ich, zunehmend die Unterlagen mit meinem iPhone ab zu fotografieren. Das ersparte zwar die Verwendung von Papier, welches später in den Reißwolf … aber diese Fotos waren auch nicht die optimale Lösung; ohne Nachbearbeitung ging auch hier nichts.

Zum einen die Umwandlung in ein PDF, denn die Verwaltung als einzelne JPGs wäre auf Dauer recht unpraktisch und dann die Zusammenführung einzelner Seiten in ein PDF-Dokument.

Auch das Handling mit diversen iOS Apps, die sofort auf dem iPhone aus einem Foto ein PDF erstellen, hatte ich eine Zeit lang versucht; irgendwie wurde ich damit überhaupt nicht warm.

Und so nahm ich zuletzt eher sämtliche Unterlagen im Original mit, um diese dann später wieder zurück zu geben. Aber auch das stellt für mich keine wirkliche Lösung auf Dauer dar.

Und jetzt zur Lösung: ScanSnap S1100

Meine Einleitung, was für mich bisher alles nicht wirklich funktionierte, wurde etwas länger; spiegelt aber so am Besten wieder, dass mich diese Situation doch schon etwas länger beschäftigt. Dafür komme ich jetzt zur Lösung, die ich für mich nach Jahren der Suche endlich gefunden habe und die ich für die Optimalste halte.

Eher durch Zufall bemerkte ich, dass Fujitsu neben den High-End-Scannern zur Dokumentenverwaltung auch etwas „Kleines“ im Angebot hat. Die Bemerkung, das hätte mir jemand schon früher sagen können, erspare ich uns besser an dieser Stelle.

Denn kaum hatte ich den ScanSnap S1100 von Fujitsu gesehen, war ich auch schon so gut wie überzeugt; den Rest würde die Praxis zeigen.

Und was soll ich sagen, als er geliefert wurde und ich ihn ausgepackt hatte, hab ich mich sofort in ihn verliebt; sofern das mit einem Scanner überhaupt möglich ist. Zumindest gebe ich den „Kleinen“ nicht wieder her.

Fujitsu ScanSnap S1100

Fujitsu ScanSnap S1100 Dokumentenarchivierung am MacBook Pro

Der ScanSnap S1100 ist das bisher kleinste ScanSnap-Modell bei Fujitsu. Durch sein geringes Gewicht von nur 350g bemerke ich diesen in meiner Tasche überhaupt nicht und durch seine kompakten Abmessungen hat er auch praktisch überall Platz.

Es lassen sich mit ihm vollkommen problemlos alle Arten von Dokumenten verschiedenster Größen — angefangen von Visitenkarten und Quittungen bis hin zu A3 (mittels optional erhältlichem Trägerblatt) digitalisieren.

Einige wesentliche Merkmale des Fujitsu ScanSnap S1100

  • einer der kleinsten tragbaren A4-Scanner weltweit
  • für Windows- und Macintosh-Nutzer
  • fortlaufender, praktisch ununterbrochener Dokumenteneinzug möglich
  • Rundum-Paket für die Dokumentenverarbeitung unterwegs und im Büro
  • perfektes Einscannen zur weiteren Verarbeitung für E-Mail oder Druck
  • nahtlose Verbindung mit Cloud-Diensten
  • Umwandlung in Word- und Excel-kompatible Formate mit dem ABBYY FineReader for ScanSnap
  • Scannen in einen Ordner und zu E-Mail
  • Scannen zum iPad®, zum iPhone® und zu Android™

Das digitalisieren mehrseitiger Dokumente wird durch eine integrierte fortlaufende Dokumentenzufuhrfunktion ermöglicht, sodass ein Blatt nach dem anderem eingelegt und gescannt werden kann, ohne zwischendurch eine Taste zu drücken.
Der S1100 erkennt automatisch, wenn ein Blatt eingezogen und wieder ausgeworfen wird.

Die Ausgabe des zu scannenden Dokuments kann entweder als gerade Papierführung, dann gleitet es einfach gerade durch oder aber als U-förmige Führung gewählt werden, wenn beispielsweise nach hinten kein Platz ist, dann erfolgt die Ausgabe nach vorn.

Nach Abschluss des Scanvorgangs erscheint das „Quick Menu“.

Fujitsu ScanSnap S1100

Über die intuitive Bedienoberfläche dieses Menüs kann im Nu eine Anwendung für das eben digitalisierte Dokument gewählt werden.

Eine nahtlose Verknüpfung zu Cloud-Diensten, mit Funktionen zum problemlosen Scannen in Evernote, Google Docs, Salesforce, SugarSync und auch Dropbox sind standardmäßig in die Scanner der ScanSnap-Serie integriert.

Ebenfalls möglich ist das Scannen von Visitenkarten in übersichtliche virtuelle Visitenkartentaschen und das Importieren der Daten der gescannten Visitenkarten in Kontakte (OS X) sowie Excel, Outlook und andere Kontaktdatenbanken.

Wie alle Scanner der ScanSnap-Serie unterstützt der ScanSnap S1100 über WLAN das direkte Scannen zu iPads und auch iPhones. Die dafür notwendige ScanSnap Connect Application ist als kostenloser Download über den iTunes App Store und für Android-Geräte über den Google Play Store erhältlich.

Um diese Funktion zu nutzen, müssen sich das Smartphone und auch der Mac im selben WLAN befinden und dieses natürlich auch aktiviert sein.

Fujitsu ScanSnap S1100

Fujitsu ScanSnap S1100 Dokumentenarchivierung beim Arbeiten!

Fazit zum mobiler A4-Scanner: Fujitsu ScanSnap S1100

Obwohl der ScanSnap S1100 von Fujitsu einer der kleinsten Durchzugsscanner der Welt ist, verarbeitet er mehrseitige Dokumente mit beeindruckender Geschwindigkeit und digitalisiert so problemlos Dokumente unterschiedlichster Größen.

Er ist der perfekte Begleiter für unterwegs und verrichtet auch zu Hause und im Büro zuverlässig seine Dienste.

Auch das Abschreiben von Visitenkarten gehört mit dem ScanSnap S1100 endlich der Vergangenheit an.

Meine Arbeitstasche wird er ganz sicher nicht mehr so schnell verlassen, es sei denn, um zum Einsatz zu kommen und seine Scanner-Dienste erneut unter Beweis zu stellen.

Was ich mir an dieser Stelle nicht ganz verkneifen konnte ist die Tatsache, dass ich weiterhin sehr gespannt darauf bin, welcher Hersteller als erster seiner Hardware statt einer CD/DVD einen USB-Stick mit der Software für das OS X für uns Apple-User beilegt.

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7 Kommentare

  1. Ich bin gerade etwas positiv überrascht. Tolle Vorstellung des Produkts, aber noch mehr überrascht mich der Preis! Ich hätte nun etwas von 300 Eur aufwärts erwartet. Aber für 190 Eur ist das (zwar nicht wenig) aber echt fair!
    Ich hatte auch schon so oft überlegt meine Akten zu digitalisieren, aber die knapp 500 Eur die die Scansnaps sonst kosten ist mir einfach zu teuer.

    Welchen Nachteil würdest du mir den nennen können im Vergleich zu den anderen Produkten? Sicherlich der manuelle Einzug und das er langsamer ist, oder?
    Jedenfalls muss ich mir das Produkt merken.

    Antworten
    • Nachteile habe ich keine entdecken können.
      Aktuell habe ich den S1500M hier – klar ist der schneller und kann Stapeleinzug und Duplex.
      Es kommt eben immer auf die Menge an.

      Allein für den Hausgebrauch ist sicher der S1100 ausreichend.
      Wird dann schon mehr gescannt oder man will seine Buchhaltung und alle möglichen Belege und oder wie ich Berge von Mandanten-Akten, dann – also dann sollte man sich schon überlegen, ob nicht eine Investition bspw. in den neuen iX500 sinnvoller wäre.

      Antworten
  2. ach ja, man sollte seinen text auch nochmal lesen vor dem absenden 😉

    Antworten
    • Warum?
      Hättest du gern etwas geändert?
      Dann schreibe es bitte einfach hin – ich korrigiere.

      Antworten
      • Ich gerade etwas positiv überrascht.

        Diesen ersten Satz meinte ich 😉

        Weisst du ob man die Geräte irgendwo auch leihen kann? Für meinen Zweck müsste ich es ja nur ne Woche nutzen. Da sind die 400 Eur etwas zu teuer. Oder ich verkaufe es danach wieder – 50 Eur 😉

      • Leihen? Keine Ahnung.
        Wie viele Unterlagen sind es denn? Also die Höhe des Stapels in cm.

  3. Ist ja alles sortiert in Aktenordner. Also puh sind ca. 16 Aktenordner. Also sagen wir mal 100-150cm 🙂
    Vieles Altes bei, aber so könnte man den Platz ja sparen.

    Antworten

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