Technik verständlich erklärt

Spotify. Eine neue Art des Musikhörens.

Spotify

So einige Zeit habe ich alle Informationen, die ich bei Twitter mitbekommen habe und in denen etwas von Spotify stand, mehr oder weniger ignoriert. Nicht bewusst aber eben irgendwie doch ignoriert. Aus heutiger Sicht wundert mich das gewaltig, bin ich doch sonst eher mit vorn dran, wenn es um die Anmeldung bei einem neuen Dingens im Internet geht.

Möglicherweise sagte mir mein Unterbewusstsein: Spotify hat etwas mit Musik zu tun, was willst du dort. Dazu gibts den iTunes Store und iTunes Match hast du auch – daher fleißig weiter ignorieren.

Und dann taucht dieser Tage in meinem Reeder der Artikel von Martin auf und ich gebe zu, wenn er sich wo anmeldet, dass ich automatisch unterstelle, dass er weiß was er tut – und mich das möglicherweise auch interessieren könnte. Ich also nix wie hin zum Browser und zügig die Webseite von Spotify gestartet.

Was soll ich groß drum herum reden? Schon die ersten Informationen, die ich dort vorfand verblüfften mich und meine Entscheidung war getroffen. Wundern tue ich mich jetzt noch manchmal, warum ich da nicht schon viel früher hin bin.

Spotify

Wie beschreibt Spotify sich selbst?

Millionen Musiktitel immer dabei! Suche deinen gewünschten Titel einfach in Spotify und höre ihn dir gleich an. Mit Spotify kannst du grenzenlos sowie nach Lust und Laune Musik hören. Die umfassendste, jederzeit verfügbare Musikbibliothek der Welt. Stelle dir Spotify als deine neue Musiksammlung vor. Deine Bibliothek. Allerdings ist deine Sammlung jetzt riesiger als zuvor: Sie umfasst mehrere Millionen Titel, und ständig kommen weitere hinzu.

Mein Start bei Spotify verlief vollkommen easy. Die App auf den Mac geladen – gestartet und schon konnte es los gehen. Ähnlich wie mit iTunes aber bedeutend besser: sofort konnte ich jeden beliebigen und verfügbaren Titel vollständig hören.

Dank dem Neuheiten Menü und auch den Top-Listen entdeckte ich neue, mir bisher unbekannte Musik; und meine ersten eigenen Playlists entstanden.

Spotify ist in der Basis Version vollkommen kostenfrei. Ob dir die angenehm kalkulierten 9,99 Euro im Monat für die Premium Version für deinen Musikgenuss immer und überall gefallen, dass entscheidet jeder für sich selbst. Dank dem großzügigen 30-Tage-Premium-Test-Angebot hat jeder ausreichend Zeit das für sich zu entscheiden.

Nachdem ich Spotify Premium aktiviert hatte, die Apps auf meinen iDevices installiert waren – sofort war automatisch alles wie auf dem Mac eingerichtet – alle Playlists sehr rasch auch auf dem iPhone und iPad verfügbar. Eine Empfehlung dazu: Zuerst in den Einstellungen deiner iDevices die Sync-Qualität auf extrem zu stellen und erst dann die Offline Verfügbarkeit aktivieren, erspart so möglicherweise doppeltes synchronisieren.

Spotify

Selbst auf dem Apple TV lässt sich die Musik Dank Airplay problemlos abspielen. Und somit wiederum auch über die heimische HiFi-Anlage, an der ja wiederum das Apple TV angeschlossen ist. Also wirklich rundherum eine phantastische Lösung.

Mein Fazit zu Spotify

Spotify ist die geniale Lösung, wie ich und auch du, wie wir auf all unseren Geräten zu jeder Zeit all unsere Musik verfügbar haben und das auch noch extrem kostengünstig. Ich weiß jetzt nicht so genau, ob sich das schon als Musik-Flat bezeichnen lässt – ich glaube jedoch ja, wenn nicht Spotify – was sonst.

Und unser Problem, ob jetzt im Auto das Radio an oder aus bleibt ist auch endlich vom Tisch. Meine Freundin will Radio an – ich aus; mir quatschen die da viel zuviel dazwischen: Nachrichten und Werbung mag ich im Auto einfach nicht. Was wir darüber schon für Diskussionen hatten.

Ab heute liegt da ein iPod touch, der regelmäßig über WLAN auf den aktuellsten Stand gebracht wird und somit gibt es nur noch Musik aus Spotify aus den eigens dafür angelegten und noch anzulegenden Playlists.


Update 27. Mai 2012

Nachdem ich Spotify nun einige Tage nutze, sind mir noch folgende Punkte aufgefallen, deren Verbesserung ich mir wünsche:

  1. Beim Hinzufügen von neuen Titeln zu Playlists gibt die App selbständig den Hinweis, dass und wo der Titel bereits vorhanden ist. Das erspart die anschließende Kontrolle ob Titel doppelt vorhanden sind. Es soll zwar User geben, die doppelte Titel nicht stören, ich zumindest finde es besser, solche nicht zu haben.
  2. Die Möglichkeit eine Liste anzulegen, die automatisch alle Titel aller Playlists enthält. Das ist beispielsweise im Auto von Vorteil, wenn der iPod Touch im Handschuhfach liegt und ich über längere Zeit Musik hören will und dies gern gemischt aus allen Playlists. Die aktuelle Lösung, das über Ordner zu realisieren, finde ich nicht wirklich gut gelöst.

Jetzt bist du gefragt!

Gefällt dir dieser Beitrag oder bist du anderer Meinung? Hast du Anregungen, Ergänzungen zu Spotify, einen Fehler gefunden oder ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

3 Kommentare

  1. Hi Frank, klingt auf den ersten Blick erst einmal gut. Aber auf den zweiten Blick frage ich mich, das nun bei Spotify anders sein soll als bei Simfy?
    Simfy gab schon vor über einem Jahr und bietet das gleiche an (auch die Preise sind gleich).
    Ok inzwischen gibt es den kostenlosem Tarif nicht mehr, da sich wohl nicht rentiert hat. Aber das gab es auch bis vor kurzem noch. Ich glaube das wird bei Spotofy nicht anders sein.

    Ich will da keine Werbung für Simfy machen, aber es bleibt die Frage. Was findest du an Spotify besser?
    Hier der Link zu derren Übersicht:

    Ich war 3 Monate lang Premium-Kunde, aber durch einen Jobwechsel war unklar ob im Büro weiterhin einfach so Radiostreams möglich sind :) Daher nutze ich grad keinen Dienst mehr.

    • Hi Sebastian, kenne leider Simfy nicht.
      Aber inzwischen scheinen solcherart Dienste wohl häufiger auf den Markt zu kommen.
      Aktuell lese ich schon wieder was vergleichbares von Sony.
      Auf den ersten und zweiten Blick erscheint mir das auch identisch.

  2. Hey Frank!

    Ich bin kürzlich auch von Simfy zu Spotify umgestiegen, beide Dienste geben sich nicht wirklich viel. Irgendwie wirkt Simfy aber „lockerer“. Was ich noch nicht rausgefunden habe ist, wie man nach Genre filtern kann. Geht das wirklich nicht, oder bin ich blind?

    Schönes Wochenende!

    Gruß,
    Yannick

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Mit dem Bloggen begann ich im Januar 2008. Zunächst schrieb ich unter bikershrek.de über Ausfahrten auf meiner Harley-Davidson Night Train, kurz darauf wurde daraus tekshrek.com – mit klarem Fokus auf Technik. Seitdem veröffentliche ich Testberichte und Erfahrungen zu Hardware, Gadgets, Apple-Produkten, macOS, iOS sowie zahlreicher Software und Apps, die den digitalen Alltag produktiver machen. Beruflich bin ich mit STEPHAN Digital im Vogtland als Apple- und IT-Dienstleister sowie Webdesigner tätig. Dort entwickle ich moderne Websites, unterstütze Unternehmen bei Apple IT, Digitalisierung und 360-Grad-Fotoprojekten und verbinde Technikleidenschaft mit praxistauglichen Lösungen für Kunden. Über meine 2016 hinzugekommenen Leidenschaften Mountainbiken, Bergwandern und Indoor Cycling berichte ich auf GPS-Cycling.de. Online findest du mich auf Garmin Connect, auf Strava, auf Twitter und per E-Mail unter tekshreksblog@gmail.com.