Snapseed

Snapseed: eine Anleitung für iPad & iPhone

Mit Snapseed lassen sich Fotos auf einem Mobilgerät im Nu optimieren. Diese App stellt Funktionen einer professionellen Bildbearbeitungssoftware zur Verfügung. Per Fingertipp lassen sich Fotos retuschieren, Perspektiven anpassen, automatische Bildkorrekturen mit optimaler Anpassung an vorhandene Farben ausführen, nachbearbeiten und vieles mehr.

Seit dem ich mein iPhone besitze, benutze ich die Bildbearbeitungssoftware Snapseed aus dem Hause Google (früher NIK Software). Ein idealer Begleiter um unterwegs schnellstmöglich Aufnahmen mit dem iPhone oder iPad zu grandios aussehenden Bildern umzuwandeln.

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Nach dem Start der App wählt man zunächst aus, von welchem Speicherort aus, die zu bearbeitende Aufnahme in Snapseed geladen werden soll. Dafür stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Ein lokales Bild öffnen ›› bezieht sich auf die Foto App
  2. Kamera ›› es öffnet sich die Kamera App und man kann direkt das fotografierte Bild in der App bearbeiten
  3. Letzte Bild öffnen ›› es wird das zuletzt aufgenommene Foto importiert

Nach dem Öffnen der Bilddatei, erscheint folgende Ansicht:

Snapseed

Wie sich auf diesem Foto erkennen lässt, fehlt dem Bild die korrekte Belichtung und ein wenig Struktur. Um nun die Bearbeitung zu starten, wählt man unten rechts den kleinen Stift, wodurch die Filter Liste geöffnet wird.

Als erstes verwende ich den Filter HDR Scape, um mehr Struktur und eine bessere Belichtung zu erzielen.

Snapseed

Meistens pendele ich mich mit der Filterstärke bei einer mittleren Einstellung ein. Stellt man den Filter zu hoch, können sich Spitzlichter an hellen Bildstellen ergeben, welche das gesamte Bild überstrahlen lassen.

Snapseed

Im zweiten Schritt versuche ich mit dem Filter Tonal Contrast in einzelnen Schritten die dunkleren wie auch hellen Stellen mit etwas mehr Struktur aufzupeppen. Zur Auswahl stehen dafür folgende Punkte:

  1. Dunkele Töne
  2. Mitteltöne
  3. Helle Töne
  4. Schatten schützen
  5. Spitzlichter schützen

Dieser Schritt ist notwendig, da der vorher benutzte Filter HDR Scape schnell an seine Grenzen gelangt und er lässt das Bild zu sehr unnatürlich aussehen.

Man sollte aber bei den Einstellungen darauf achten, das hier auch nicht wie schon beim Filter HDR Scape die Spitzlichter und Schatten ausbrenne, das heißt, sie überstrahlen oder werden vom Erscheinungsbild sehr flach. Um das zu vermeiden, kann man mit Punkt 4 und 5 Schatten wie auch Spitzlichter schützen.

Das passiert, indem der jeweilige Regler etwas erhöht wird. Dazu starte ich meist mit einem Wert von 5. Sobald sich der helle Bereich im Bild wieder normalisiert, belasse ich es bei der gewählten Einstellung. Schatten und Spitzlichter werden dadurch in ihrer Form und Belichtung geschützt.

Snapseed

Im letzten Schritt der Bild Bearbeitung versuche ich dem Bild eine malerische Stimmung zu verleihen. Dafür verwende ich den Filter Glamour Glow. Er macht das zuvor mit Struktur versehende Bild im Erscheinungsbild weicher und verleiht dem Bild einen zusätzlichen Schein.

Durch diesen Schein wird dem Bild Wärme gegeben.

Snapseed

Mit diesen drei Schritten, kann man in kürzester Zeit ansprechend aussehende Bilder erzeugen. Viel Erfolg beim Nachmachen!

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3 Kommentare

  1. Heh Michael, ein super erster!! Artikel und herzlich Willkommen in der Welt der Blogger. 😀

    Eine top Anleitung, nach der ich sofort einige meiner Kreta-Fotos nachbearbeitet habe. Mit wenigen Handgriffen – super Effekte. Gewusst wo, an welchen Schrauben zu drehen ist, das hat schon Vorteile.

    Nur schade, dass Google die App derzeit aus dem Mac App Store genommen hat. Bleibt zu hoffen, dass sie eines Tages zurück kommt.

    Antworten
  2. Toller Beitrag Michael und weiter so! 😉

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  3. Danke Euch beiden ! Ich muss mich aber auch bei Frank bedanken, dass er meinen Artikel veröffentlich hat !

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