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Droplr mit passwortgeschützten Dateien nutzen

Droplr

Meine Entscheidung, Droplr weiter zu nutzen, auch als es kostenpflichtig wurde, habe ich keinen Moment bereut. Klar mag es andere Dienste geben, die ähnliches bieten aber dennoch, Droplr hat für mich etwas, dass mich weiterhin dabei bleiben lässt. Droplr ist ein einfacher Weg, um Dateien mit anderen zu teilen bzw. diesen als Link zu senden. Es braucht dazu keinerlei Ordner und kommt ohne jegliche Synchronisation aus. Alles funktioniert so ganz ohne Wartezeiten — einfach die gewünschte Datei rein in Droplr, den Link weitergeben und fertig.

Droplr ab heute mit Passwortschutz

Das bereits seit einiger Zeit angekündigte Feature, Dateien bei Bedarf mit einem Passwortschutz zu versehen, hielt heute Einzug in die Droplr App auf dem Mac. Diese Funktion kann einfach mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol gewählt werden. Durch das Anhaken des Passwortschutzes wird automatisch ein Passwort angeboten und sofort eingefügt.

Droplr mit passwortgeschützten Dateien nutzen

Wem dieses zu kurz sein sollte, kann das natürlich in ein längeres und sichereres Passwort ändern. Nun noch auf Save klicken und fertig. Der für diese Datei aktivierte Passwortschutz wird im Anschluss durch ein Schloßsymbol angezeigt.

Droplr mit passwortgeschützten Dateien nutzen

Mir gefällt dieses Feature auch aus dem Grund sehr gut, da ich zwischenzeitlich auch geschäftliche Unterlagen per Droplr-Link weiter gebe und die Möglichkeit, diese durch ein Passwort zu schützen, erhöht die Sicherheit zum Öffnen der Dateien schon beträchtlich. Natürlich unterstellt, dass dafür auch sichere Passwörter verwendet werden.

Wer Interesse und Gefallen an Droplr gefunden hat, kann sich gern über diesen speziellen Link bei Droplr anmelden.

Wer von euch nutzt schon Droplr? Eure Fragen und Meinungen wie immer gern unten in die Kommentare!

10 comments on “Droplr mit passwortgeschützten Dateien nutzen”

  1. Hey Frank, Du nutzt das wirklich für geschäftliche Dokumente? Du hast doch auch eine Synology, warum benutzt du denn diese nicht dafür? Klar ist es einfacher die Datei einfach bei droplr zu schieben und den Link zu vergeben, aber bei geschäftlichen Dingen hätte ich da schon etwas bedenken.

    1. Die Dateien bleiben nicht ewig online und es passiert ausschließlich nach Rücksprache. Und vertrauliche Dinge sowieso nicht. Und wer keine E-Mail hat, da ist das dann richtig easy, so per SMS. 🙂

      Ist eben nur etwas Verwaltungsaufwand, die Dateien kurze Zeit später wieder zu löschen.

      1. „Privacy“ bezogen ist es völlig irrelevant wie lange die Daten (offiziell und inoffiziell) zur Verfügung stehen! Du solltest auch nicht davon ausgehen, dass die weg sind, wenn du sie löschst 🙂 …

      2. Na wenn ich davon ausgehe, dürfte ich auch keinerlei Unterlagen per E-Mail mehr versenden. Zwar kämen dann die Droplr’ler nicht mehr dran aber dafür wohl die Mitarbeiter des Provider, vermute ich zumindest.

      3. Korrekt. Deshalb verschicken wir keine solchen Unterlagen wenn diese
        nicht GPG verschlüsselt werden können. Du fragst: Wie dann? Entweder die Kunden stellen GPG Keys zur Verfügung oder wir senden Daten/Informationen über unsere Support-Webseiten. Diese Systeme laufen auf unserem eigenen Servercluster (nur HTTPS). Weiterhin übergeben und erhalten wir „automatisiert“ Daten per SFTP und RSync über SSH. Gerade plane ich Kunden mit in unsere VPN Netzwerk zu nehmen und alle externen SSH Zugänge abzuschaffen und auf das VPN zu beschränken.

    2. Eine Synology würde die Daten aber auch über den eigenen „Upstream“ zur Verfügung stellen. Das kann auch mal schnell die Leitung blockieren und benötigt extra Netzwerkkonfiguration.

      Dazu kommt, dass es „unsicherer“ für den Rest im Inranet ist, seine Synology nach aussen zu öffnen, als die Dateien extern abzulegen.

      Weiterhin ist es wohl so, dass „privacy“ relevante Dokumente, deren Links ich „irgendwo“ verschicke, auch nicht wirklich sicherer auf der Synology wären. Erstens könnte die jeder mit Wissen der URL ebenfalls abrufen und zweitens ist es direkt dem IP-Netz von Frank zuzuordnen. Eine Droplr URL ist (meines Wissens nach) für einen Fremden nicht sofort als einem bestimmten Account zugehörig zu identifizieren. Und damit zumindest auf Basis der URL nicht „irgendwo“ einfach zu filtern.

      1. Da muss ich Dir natürlich Recht geben, wenn es sich wirklich „nur“ um Screenshots oder ähnlichem handelt kann man das sicher nutzen. Geht ja auch viel schneller. Die Synology ist auch bei mir nicht immer nach aussen offen.

  2. Hi Frank, ich mache es ähnlich wie Du und sende bestimmte Dateien für Kunden über Droplr. Meist aber Screenshots mit Erklärungen die nicht Vertraulich sind.

    Allerdings ist dieses „Passwort“ meines Erachtens eher als ein Marketing Feature.

    Soweit ich das nachvollziehen kann, wird bei Droplr mit diesem Passwort nichts verschlüsselt. Lediglich die URL wird „verlängert“ um dieses Passwort.

    Zusätzlich wird das „Passwort“ nicht als „url/dropid#passwort“ in der URL platziert sondern mit „url/dropid/passwort“. Dies bedeutet, dass dieses Passwort auch über das Netz geht und von „mitlesern“ gesehen werden kann.

    Ergo: Es macht nur eine längere URL… sonst nichts. Bei den sehr kurzen Droplr URLs ist das zwar ein wichtiges privacy Feature. Aber die URLs dürften auch sonst was länger sein… dann wäre das gar nicht notwendig.

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