Technik verständlich erklärt

Mailbox App: ein innovativer Mail-Client!

Mailbox App

Heute habe ich wieder einen Blogartikel als Gastautor auf tekshrek.com verfasst, denn dieses Mal habe ich eine klasse App gefunden, die nach meiner Meinung, jeder auf seinem iPhone installiert haben sollte.


Die Rede ist von dem Mail-Client „Mailbox“ der erst gestern von Dropbox für schätzungsweise 100 Millionen Dollar übernommen wurde.

Wieso dieser Hype? Ist Mailbox wirklich so eine revolutionäre App?

Eine Warteschlange?!

Beim ersten Start der App wird man schon verärgert! Man muss sich in eine ewig lange Warteschlange einstellen und darauf hoffen dass man bald auch in den Genuss des Dienstes kommen kann.

Mailbox App

Bei mir hat diese „Warterei“ mehrere Wochen gedauert, doch mittlerweile werden die Entwickler immer mehr Konten freischalten; etwas „Warten“ sollte man dennoch immer noch einplanen.

Der Dienst im Überblick

Wenn man nun endlich drin ist, in seiner Mailbox, und sich mit seinem Google Mail Konto angemeldet hat (bisher funktioniert es leider nur mit diesem Anbieter) kann man das Prinzip der Inbox schon erahnen.


Es flattern Mails in Echtzeit in die Mailbox herein, und man kann diese wie eine TO-DO Liste als erledigt oder ausstehend kennzeichnen.

Ein Wisch nach rechts genügt, und schon hat man die Mail abgehakt, einer nach links bedeutet, der Client solle doch bitte die Mail verschwinden lassen, aber zu einem bestimmten Zeitpunkt, an dem der Benutzer die Mail wieder lesen oder abarbeiten möchte, wieder in der Mailbox anzeigen.


Ein durchdachtes Konzept, leicht, simpel und ohne Schwierigkeiten.

Ich selber finde dieses System super, denn Mails sind ja mehr oder weniger nichts anderes als Aufgabe die man erledigen soll.

Mailbox App

Viele Mails stauen sich bei mir im Posteingang an, und müssten erst in einigen Wochen wieder gelesen werden. 
Mit Mailbox verschiebe ich die Mails einfach in die „Verbannung“ und sie kommen wieder, genau dann wenn ich sie brauche.

Kein Manko? – oder etwa doch!

Mailbox scheint eine von hinten nach vorne durchdachte App zu sein, und das ist sie warscheinlich auch.

Aber trotzdem sollte man sich die Nachteile und Einschränkungen, die die Benutzung von Mailbox nach sich zieht, klar machen.

Mailbox leitet die Mails nochmals extra über einen eigenen Server, was Ausfälle und unkorrekte Weiterleitungen verhäuft.

Mailbox besteht aus einem 13-Mann Unternehmen, was zwar sympatisch klingt aber nicht so zuverlässig arbeiten kann, wie Google oder Microsoft mit tausenden von Experten auf diesem Bereich.

Mailbox unterstützt nach wie vor nur Google Mail, was mehr als schade ist. Da Mailbox von Dropbox aufgekauft wurde, kann dies das kurzzeitige Aus der App und des neuen Dienstes bedeuten, auch wenn Dropbox davon bisher noch nichts erwähnt hat.

Fazit

Dennoch bleibt Mailbox in meinen Augen eine gelungene innovative iOS App, die zeigt, welches Potenzial ein gut durchdachter Mail-Client haben kann.

Auf meinen Homescreen hat diese App schon lange eine Platz auf der ersten Seite eingenommen und die Standard Mailapp von Apple verdrängt!

Jetzt bist du gefragt!

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3 Kommentare

  1. Ich werde den Teufel tun und Private- oder Firmen-E-Mails über einen Dritten routen und sogar darin scannen lassen!

    Sind denn jetzt alle verrückt geworden?

    Jeder der irgendwelche geschäftlichen E-Mails erhält oder schreibt, macht sich meiner Meinung nach sogar strafbar, wenn er dieses macht!

    Davon abgesehen, selbst wenn der Betreiber sich als „verlässlich“ erweist, die Begehrlichkeiten können schon sehr hoch werden und wer sagt mir, das keiner der Mitarbeiter dort mal „scheisse baut“?

    Schlimm genug das E-Mails schon immer ohne Verschlüsselung übertragen werden. Jetzt werden diese auch noch zentral gesammelt und zu Millionen ausgewertet…

    Davon abgesehen kann ich auf OS X, wo ich meine E-Mails bearbeite (und nicht auf dem mini Handy) sowieso solche Funktionen ausführen, dazu brauche ich weder ein „Mailbox“ noch die Abhängigkeit von einem GMail Account (den ich im übrigen aus ähnlichen Gründen wie oben nur für irgendwelche total unwichtigen Dinge nutze).

  2. Das geht bei Google bereits seit Jahren. Einfach die eMails in das Archiv verschieben sobald diese erledigt worden sind.

  3. Danke für die Vorstellung. Aber irgendwie fehlt mir noch der Mehrwert, die die App bringt. „Mit einem Wisch geschieben“ -> geht auch jetzt
    „Erinnern lassen nach ein paar Wochen“ -> lasse ich einfach ungelesen oder schieben sie in ein anderen Order

    das wars? mhm ja wo ist der mehrwert?
    Wie OderWat schon sagt wird das niemand mit seinen geschäftlichen eMails machen. Und private kommen zwar auch viele, aber da muss nix erinnert werden. Klar hab ich sowas auch, aber ob ich das nun jetzt oder in einer stunde mache.. wie gesagt ungelesen lassen und später abarbeiten.

    Wie gesagt Danke für die Vorstellung. Aber da spare ich mir doch die Wartezeit ;)

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Frank Stephan

Mit dem Bloggen begann ich im Januar 2008. Zunächst schrieb ich unter bikershrek.de über Ausfahrten auf meiner Harley-Davidson Night Train, kurz darauf wurde daraus tekshrek.com – mit klarem Fokus auf Technik. Seitdem veröffentliche ich Testberichte und Erfahrungen zu Hardware, Gadgets, Apple-Produkten, macOS, iOS sowie zahlreicher Software und Apps, die den digitalen Alltag produktiver machen. Beruflich bin ich mit STEPHAN Digital im Vogtland als Apple- und IT-Dienstleister sowie Webdesigner tätig. Dort entwickle ich moderne Websites, unterstütze Unternehmen bei Apple IT, Digitalisierung und 360-Grad-Fotoprojekten und verbinde Technikleidenschaft mit praxistauglichen Lösungen für Kunden. Über meine 2016 hinzugekommenen Leidenschaften Mountainbiken, Bergwandern und Indoor Cycling berichte ich auf GPS-Cycling.de. Online findest du mich auf Garmin Connect, auf Strava, auf Twitter und per E-Mail unter tekshreksblog@gmail.com.