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Lohnen sich Musikstreamingdienste?

Musik

Mittlerweile gibt es mehrere Dienste, die es uns ermöglichen, für einen monatlichen Betrag unbegrenzt Musik zu hören.

Hört sich erst mal gut an, ist es meiner Meinung nach aber nicht wirklich. Spotify, Rdio, und Simfy sind wohl die bekanntesten, alle kosten monatlich ca. 10 Euro.

Die Dienste haben mehrere Millionen Lieder im Angebot, bieten meines Erachtens relativ gute Apps für sämtliche Plattformen an, und haben dennoch einen Haken: Man besitzt die Musik nicht, sondern muss monatlich zahlen, um sie hören zu können.

Man kann zwar unendlich viel Musik hören, aber wenn man kündigt, hat man nichts mehr davon. Anhand einer kleinen Rechnung möchte ich zeigen, dass sich die Streaming Dienste auf längere Zeit gesehen nur selten lohnen.

Ich gehe von einer Nutzungszeit von 2 Jahren aus.

10 Euro x 24 Monate = 240 Euro.
Wenn man kündigt, hat man von den 240 Euro nichts mehr.

Ein Album als MP3 Download kostet durchschnittlich ca. 7 Euro.
240 Euro : 7 Euro ~ 34 Alben.

Man kann sich also für den Preis von zwei Jahren Nutzung eines Musikstreamingdienstes 34 Alben kaufen, die man solange hören kann, wie man will.

Fazit

Wer jährlich nicht mehr als 17 Alben kauft, für den lohnen sich Streamingdienste nicht.

Wer jährlich mehr als 17 Alben kauft, sollte sich überlegen, ob er die Musik auch in ein paar Jahren noch hören will. Wenn nicht, kann sich das durchaus rentieren.

Ich persönlich kaufe mir weniger als 17 Alben jährlich und bevorzuge es, unabhängig zu sein, und die Musik zu besitzen.

10 comments on “Lohnen sich Musikstreamingdienste?”

  1. Sehe ich genauso. Wenn man dann auch noch die iTunes-Karten Aktionen, die schon mal 30% ausmachen können, wahrnimmt wird es noch teurer mit den Streaming-Diensten. Mir reicht Spotify Free zum reinhören, kaufe aber danach bei iTunes oder Amazon. Ein Abo rentiert sich für mich nicht.

    1. Die reduzierten iTunes Karten habe ich bei der Rechnung außer Acht gelassen, da ich als Durchschnittsalbenpreis Amazon Preise + iTunes Preise genommen habe. Aber du hast recht, da lässt sich auch nochmal Geld sparen.

  2. Warum nicht beides in friedlicher Koexistenz verwenden?

    Du kannst doch die Streaming-Dienste verwenden um Musik zu entdecken und dich 1-2 Wochen reinzuhören. Wenn dir das Album gefällt, kannst du’s dir kaufen, wenn nicht, dann nicht. Da spielen Streaming-Dienste meiner Meinung nach ihre Stärke aus. Das Prinzip Try-Before-You-Buy gibt es bei Musik nicht wirklich. Umwege sind YouTube-Playlisten (Qualität mäßig) oder eben illegale Wege. Dank Spotify & Co kann ich Musik erstmal entdecken und herausfinden, ob ich die Platte im Schrank stehen haben will oder nicht. Und das auf eine angenehm einfache, schnelle Art und Weise.

    Außerdem hast du nicht nur Musik, die du gern hörst jederzeit parat, sondern triffst auch den Geschmack der anderen. Wenn ein Freund zu Besucht kommt und Bock auf diese 2 Songs von wemauchimmer hat, besteht eine gute Chance, dass du sie direkt abspielen kannst.

    Ich bin der Meinung, dass man sich nicht für eins von beiden entscheiden muss, sondern die Vorteile beider Seiten für sich nutzen kann.

      1. Das schließt natürlich die Windows-User auch mit ein; unterstellt, dass der dortige Client – auf einem Windows PC – die Nutzung auch kostenlos gestattet.

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