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Backblaze: Datensicherung online in Cloud

Das ich der absolute Backup-Geek bin, ist wohl schon dem einen oder anderen von euch aufgefallen. Backups sind wichtig, extrem wichtig für uns und so kann ich zahlenmäßig nicht wirklich genug davon haben. Wie wir bisher unsere Daten sicherten, das hat sich nun seit März 2014 geändert. Deshalb gibt es eine aktualisierte und ausführliche Backup-Strategie zu diesem Thema.

Wer jetzt gerade wenig Lust hat, dort hin zu klicken, hier eine Kurfassung: (1) jede Nacht das gesamte System auf ein NAS mit RAID1 und (2) jeweils stündliche Sicherungen per Time Machine auf eine weitere externe USB-Festplatte, die am NAS angeschlossen ist. Backblaze Das vollständige Daten-Archiv, welches sich ebenfalls auf dem NAS befindet, (3) wöchentlich ebenfalls vollständig auf eine weitere externe HD als 1:1 Kopie.

Einzig, was bisher fehlte, war eine Online-Datensicherung. Und warum fehlte die bisher, ich habe mich bisher nicht getraut, denn man weiß ja nie, was der jeweilige Anbieter mit den eigenen Daten so anstellen.

Zwar hatte ich schon hin und wieder von Backblaze gehört aber so wirklich damit befasst hatte ich mich bisher damit nicht. Bis dieser Tage, als ich mich dann doch dazu aufraffte: jetzt oder nie und schon war der Account bei Backblaze aktiv und die Online-Datensicherung konnte beginnen.

Was genau ist Backblaze?

Backblaze

Backblaze sichert alles auf dem Computer automatisch und das zur günstigsten Zeit. Ein Dokument hat sich geändert? Ein neuer Song wurde geladen, Backblaze sichert diese. Bisher bemerke ich nicht mal, dass Backblaze seine Arbeit verrichtet. Allein am Fortschritt sehe ich, dass etwas passiert.

Backblaze

Zum Thema Sicherheit vertraue ich allein auf die Aussage von Backblaze:

„Die Sicherheit und Vertraulichkeit Ihrer Daten ist von größter Bedeutung. Dateien für das Internet-Backup werden auf Ihrem Computer verschlüsselt und zwar mit militärischer AES-Verschlüsselungs-Qualität.

Diese verschlüsselten Dateien werden dann über eine verschlüsselte SSL-Verbindung direkt an die Backblaze Rechenzentren transferiert, wo sie verschlüsselt gespeichert werden. Grundsätzlich sind Ihre Dateien so sicher wie das Geld in Ihrem Bankkonto.“

Das gesamte Paket gibt es für überschaubare 50 Dollar jährlich bei gleichzeitig unlimitierten Speicher.

Jetzt bist du gefragt!

Gefällt dir dieser Beitrag oder bist du anderer Meinung? Hast du Anregungen, Ergänzungen zu Backblaze, einen Fehler gefunden oder ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

14 comments on “Backblaze: Datensicherung online in Cloud”

  1. Natürlich, die gute alte Datensicherung. Gern missachtet und dann doch wichtig wenn es mal zu spät ist.
    Hört sich doch gut an der Dienst. Obwohl der Vergleich mit dem Bankkonto!? Nach den letzten Krisen …

    1. Stell dir dazu mal ganz einfach selbst die Frage, ob du deine Bankdaten, Kontoauszüge, Persönliche Unterlagen zu deinem Bäcker oder sonst wo hin bringen würdest und sagen würdest „hier bewahr das mal auf für mich, weil Du hast mehr Platz als ich“!??

  2. Ich habe insgesamt drei Sicherungen: Jeweils eine zuhause in Deutschland und England, und eine in der Firma. Dadurch ist auch die „außer Haus“ Notwendigkeit gut abgedeckt, ohne meine Daten bei einem externem Anbieter speichern zu müssen.

  3. Meinst Du nicht, das du es etwas arg übertreibst damit? Also 3mal lokal sichern sollte ausreichen und das mit der Online-Sicherung, da wäre ich gaaaaaanz vorsichtig WO und WAS du WIE sichern tust. Ich tue das nicht, weil mir kein Provider/Hoster wirklich versichern kann das selbiger keinen nutzen aus den Daten zieht.

    Nur lokal ist SICHER!

  4. Na ja die kritischen Daten sind alle nur mit einem Passwort nutzbar.
    Und diese wiederum werden ausschließlich in einem verschlüsselten Image mitgesichert.
    Und darin auch wieder nur ein Teil.
    Ich nutze ausschließlich Passwörter die aus 2 Teilen bestehen.
    Dem ersten Teil, den ich notiere und einem zweiten Teil (ist immer identisch) den ich mir merke – dieser Teil steht nirgend wo.
    Das sollte ausreichend Vorsorge sein.

  5. Hi Frank, schön das du auch dabei bist 😉
    In meinem Blog habe ich vor gut einer Woche auch darüber berichtet und bin seit Rund nem Monat dabei. Bisher bin ich echt zufrieden.
    Unglaublich was inzwischen an Daten über die Leitung gegangen ist. Bei mir ist das genauso wie bei dir – die ganz wichtigen Daten sind nochmal in ner krypischen Box. Dann das persönliche Kennwort bei Backblaze + die Verschlüsselung vom Anbieter.

    Ich mein, wenn man wirklich an meine Daten ran kommen will, dann ist nen Einbruch eigentlich leichter 😉 Nur so wirklich wichtiges hab ich dann doch nicht.

    Bisher habe ich mich schon gefragt, ob irgendwann die Telekom sich bei mir melden würde, wieviel Daten ich HOCHgeladen (nicht runtergeladen) habe. Könnte man echt von einem prof. Filesharing ausgehen 😉

  6. Hallo Frank!
    Es ist schon einige Zeit vergangen, und dementsprechend hast du sicher mehr Erfahrung mit Backblaze gemacht. Ich würde gerne wissen, wie es sich beim Upload verhält. Ich habe einen Upstream von 5 Mbit. Kann meine Leitung voll ausgeschöpft werden? Bisher kannte ich nur Crashplan mit unbegrenztem Speicherplatz, doch ist der Upload bei denen sehr schlecht.
    Für eine Rückmeldung wäre ich sehr Dankbar!
    Mfg Wolfgang

    1. Hi Wolfgang, ich habe hier zwar 10 Mbit/s im Upload aber ich denke, 5 Mbit/s werden auch easy funktionieren. Ich selbst merke die Sicherung bei meinem 2009er iMAc überhaupt nicht. Wohl auch deshalb, weil das Tool von Backblaze für die eigentliche Sicherung erkennt und entsprechend arbeitet, je nachdem wie der Mac ausgelastet ist. Die Erstsicherung dauert eben entsprechend lang; kann durchaus ein paar Tage werden. Aber dann ist das easy.

  7. Ich bin auch seit einem Monat dabei. Ich drossele Backblaze etwas, einfach aus schlechtem Gewissen gegenüber der Telekom…andererseits ist das natürlich auch irgendwie quatsch. Ca.100Gb sind schon dort, fehlen noch 400. ich hoffe mal, das ist ok, vom Traffic her.
    Aber ansonsten finde ich Backblaze auch sehr überzeugend vom Konzept, Preis, und Leistung.

  8. Klingt sehr interessant, aber zwei/drei Frage hätte ich:

    Wie verhält es sich eigentlich mit externen Platten, die nur ab und an an meinen PC angeschlossen sind? Werden die auch gesichert bzw. was ist da zu beachten?

    Kann ich Verzeichnisse vom Backup ausschließen? Auf mein Windowsverzeichnis und die installierte Software kann ich im schlimmsten Fall (auch das lokale Backup steht nicht mehr zur Verfügung) sicherlich verzichten.

    Kann jemand was zu den Downloadraten sagen? Wie schnell habe ich im Bedarfsfall die Daten runtergeladen, wenn ich was aus dem Backup benötige? Kann ich eine 100er vDSL ausnutzen?

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