Technik verständlich erklärt

Quick and Dirty knackige JPEG-Komprimierung

Quick and Dirty

Nichts geht hier derzeit ohne diese App. Kein Artikel geht online, nicht ohne Quick and Dirty verwendet zu haben. Alle meine Artikel beinhalten Bilder und diese App macht genau das, wofür sie seit Anfang an gedacht war, Bilder zu skalieren, zu optimieren und komprimiert für die Verwendung im Web zu speichern.

Sicherlich könnte das auch Photoshop. Nur damit habe ich etwas meine Probleme, wenn es um die Optimierung der Dateigröße an sich geht. An zu vielen Knöpfen kann man dort drehen, um das zu beeinflussen.

Bei Quick and Dirty lässt sich einfach das Dateiformat JPEG auswählen, dann mit einem Schieberegler den Grad der gewünschten Komprimierung eingestellt, auf OK geklickt und fast fertig. Dann lediglich noch im Menü File auf Save for Web klicken und fertig.

Das nenne ich einfach und schnell.

Natürlich ist Quick and Dirty kein Monster wie Photoshop aber dafür als David viel schneller, viel agiler und somit für viele, viele Arbeiten oft noch besser geeignet.

Quick and Dirty

Öffnen, verbessern, zuschneiden, Größe ändern und speichern von sämtlichen Bildern für das Web in weniger als fünf Sekunden. Quick and Dirty spart so hunderte von Minuten oder sogar Stunden aufs Jahr gesehen.

Und Quick and Dirty ist spielend leicht zu bedienen; jeder ist sofort in der Lage, es zu benutzen!

[appbox appstore screenshots 648041524]

Quick and Dirty kann ebenfalls automatisch Bilder nach einem Downsizing schärfen, es kann automatisch das Fenster nach einem Export schließen und falls aktiviert, wird nicht mal mehr gefragt, ob das Bild gespeichert werden soll, nachdem es bereits exportiert wurde.

Mein Fazit zu Quick and Dirty für OS X

Nach meiner Meinung lohnt sich diese App auf jeden Fall, gerade wenn man wie ich sämtliche Bilder in zwei Versionen anfertigt; eine für die normaler Auflösung und eine Zweite in @2x für die Retina Displays. Die Zeitersparnis auf Dauer und die super Qualität der optimierten Bilder sprechen für sich.

Und außerdem kommt hinzu, dass auch Google sich über solche optimierten Bilder freut belohnt wird man dafür mit einem um doch einige Punkte höheren Google Page Speed Wert, denn eine sehr kurze Mängelliste mit wenigen bis möglichst gar keinen zu komprimierenden Bildern macht dort eine Menge aus.

Testet es gern selbst und holt euch die App und optimiert eure Bilder. Beginnen solltet ihr mit denen auf der Startseite, weil nur diese werden im Google Page Speed gewertet.

Und so ganz nebenbei, auch eure Leser werden es euch danken, denn ganz klar verringert sich auch bei ihnen die Ladezeiten eurer Seiten, wenn eure Bilder größenmäßig optimiert und dennoch ausreichend knackig scharf bleiben.

Jetzt bist du gefragt!

Gefällt dir dieser Beitrag oder bist du anderer Meinung? Hast du Anregungen, Ergänzungen, einen Fehler gefunden oder ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

1 Kommentar

  1. Ich verwende auch lieber mehrere kleine Tools als ein großes, da man – wie du schon richtig schreibst – mit Ersteren oft schneller zum Ziel kommt. Allerdings habe ich mich beim Durchlesen gefragt, ob nicht auch alles, was du willst mit der OS X eigenen Vorschau machbar ist.

    1. Ablage → Exportieren. Dort hast du unten das Format JPEG und kannst dann den Grad Komprimierung einstellen, ebenfalls über einen Schieberegler.
    2. Werkzeuge → Größenkorrektur. Ebenfalls alles ganz easy resizable. Kann man auch im Batchvorgang durchführen, indem man vorher alle Bilder mit ⌘A auswählt.

    Dazu kommt, dass Vorschau als natives Programm vermutlich alle diese Aufgaben auch per AppleScript kann. Vielleicht ist das bei Quick And Dirty aber auch der Fall.

    Das nur als Anregung. Quick And Dirty hat vermutlich nichtsdestotrotz seine Daseinsberechtigung, auch wenn ich für mich den ultimativen Knackpunkt jetzt nicht ausmachen konnte.

Aktuelle Posts

Wie das Twitter App-Icon: BlueBird zurückerhalten?

Wie das Twitter App-Icon: BlueBird zurückerhalten?

Das X als neues Twitter-Logo ist derzeit noch recht umstritten. Dem einen gefällt es, andere hätten lieber das bisherige und bekannte Vögelchen als Twitter-Logo für die Twitter App behalten – würden es gern zurückbekommen. Meine Meinung dazu ist noch unschlüssig....

Garmin Connect

Garmin Connect

Meine sportlichen Aktivitäten auf Garmin Connect Mit Garmin Connect kannst du deine Aktivitäten verfolgen, analysieren, weitergeben und zusätzliche Motivation erhalten. Bei Garmin Connect handelt es sich um ein Online-Auswertungs- und Trainingsprogramm zum Speichern,...

Apple Watch Series 6

Apple Watch Series 6

Am 15. September 2020 stellte Apple die neue Apple Watch Series 6 vor. Wie erwartet kamen keine revolutionären Neuerungen hinzu. Aber ein bestehendes, ohnehin gutes Produkt stetig weiter zu verbessern und zu optimieren, genügt mir. Somit war für mich klar, die neue...

AppleID zusammenführen

AppleID zusammenführen

Lange Zeit hielt ich meine Vorstellung fürs AppleID zusammenführen für undurchführbar und eine wahnwitzige Idee. Der Anlass, das nun doch in die Tat umzusetzen und endlich meine seit vielen Jahren, bestehenden und aktiv genutzten: zwei AppleID zusammenführen, war die...

Frank Stephan

Mit dem Bloggen begann ich im Januar 2008. Zunächst schrieb ich unter bikershrek.de über Ausfahrten auf meiner Harley-Davidson Night Train, kurz darauf wurde daraus tekshrek.com – mit klarem Fokus auf Technik. Seitdem veröffentliche ich Testberichte und Erfahrungen zu Hardware, Gadgets, Apple-Produkten, macOS, iOS sowie zahlreicher Software und Apps, die den digitalen Alltag produktiver machen. Beruflich bin ich mit STEPHAN Digital im Vogtland als Apple- und IT-Dienstleister sowie Webdesigner tätig. Dort entwickle ich moderne Websites, unterstütze Unternehmen bei Apple IT, Digitalisierung und 360-Grad-Fotoprojekten und verbinde Technikleidenschaft mit praxistauglichen Lösungen für Kunden. Über meine 2016 hinzugekommenen Leidenschaften Mountainbiken, Bergwandern und Indoor Cycling berichte ich auf GPS-Cycling.de. Online findest du mich auf Garmin Connect, auf Strava, auf Twitter und per E-Mail unter tekshreksblog@gmail.com.