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Apple iPad 3. Generation: meine ersten Eindrücke

iPad 3. Generation

Es ist vollbracht. Hermes hat das iPad der 3. Generation pünktlich und zuverlässig geliefert und ich habe wie angekündigt, keinerlei Backups zurück gespielt, sondern tatsächlich das iPad vollständig manuell eingerichtet: App für App und Account für Account.

Gut ich habe mich mit meiner Meinung verschätzt, das ginge zügig; Routine ja aber es dauert eben alles seine Zeit. Gegen 21:00 Uhr war ich soweit mit allem fertig.

Nun fast 24 Stunden später, nach dem Eintreffen des iPad, kann ich von meinen ersten Erfahrungen berichten. Mir geht es wie einigen anderen auch: eine überschwängliche Begeisterung blieb aus.

Bevor ich jetzt näher darauf eingehe, eines vorweg: ich bereue den Wechsel vom iPad 2 zum iPad 3. Generation in keiner Weise und würde es jederzeit wieder so machen. Aber es gibt eben auch ein aber …

Retina Display

Das allerbeste überhaupt ist selbstverständlich das Retina Display. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Das ist der Hammer und das ist einfach nur geil.

Es schaut tatsächlich alles noch schärfer und realistischer aus, der Text ist extrem scharf (siehe dazu auch die Beispiel-Grafik hier im Artikel etwas weiter unten), das gesamte Display leuchtet und funkelt (Übertreibung des Autors), was Dank 3,1 Millionen Pixeln oder anders formuliert: Dank 1 Million mehr Pixeln als bei einem HDTV zu erwarten ist.

Auch habe ich jetzt durch den Wechsel wieder eine SIM-Karte im iPad drin, was mir doch deutlich besser gefällt als im iPad 2 so ganz ohne. Klar gibt es den Persönlichen Hotspot aber es war auf die Dauer einfach nur lästig, stets die Verbindung ins Internet erst über das iPhone her zu stellen; und GPS war auch keines on Board.

Dagegen ist es jetzt viel komfortabler. Ohne etwas tun zu brauchen, ist das iPad stets online. Bei Erreichbarkeit eines WLAN eben da – sonst automatisch im UMTS-Netz.

Nachdem es mir gelungen ist, bis gestern Abend gegen 23:00 Uhr den Akku komplett zu leeren, so dass sich das iPad selbständig ausschaltete, lädt es eben seit dieser Zeit.

Berichten kann ich aktuell nur vom ersten Ladevorgang am iMac. Dieser dauert bisher 11 Stunden und der Akku-Stand liegt bei aktuell 88% und das ist extrem lang. Zum Vergleich das iPad 2 am selben Anschluss ca. 6-7 Stunden.

Beim zweiten Mal werde ich das mitgelieferte Netzteil nutzen und mich überraschen lassen, ob das möglicherweise schneller und wie viel schneller geht.

Apple iPad 3. Generation

Bezüglich der Tatsache zum zwar enthaltenen aber in Deutschland nicht nutzbarem 4G kann ich nur sagen, stört mich nicht. Auch weil keiner so wirklich weiß, welche zusätzlichen Kosten die Provider dafür hätten haben wollen. Ich zumindest wäre nicht bereit gewesen 20 oder noch mehr Euro zusätzlich dafür zu bezahlen.

Allerdings würde mich brennend interessieren, was Apple sich dabei gedacht hat. Ist das denen, wie manche glauben, wirklich einfach nur egal. Dem widerspricht, dass es wohl doch reichlich Länder betrifft, in denen das ebenfalls so sein soll. Also wäre egal von daher eher ungünstig.

Das Apple davon keine Kenntnis hat, das schließe ich persönlich vollkommen aus und unterstelle sogar, dass Apple das ganz genau weiß. Bleibt von daher die Frage: Apple was soll das?

Retina Display

Und nun zu den nach meiner Meinung neutralen Änderungen: Diese betreffen das etwas dicker und schwerer. Mir persönlich ist das vollkommen gleich. Es ist wie es ist perfekt. Die paar Rundungsdifferenzen im Bereich Null Komma fast nichts – also mal ehrlich.

Im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass mein germanmade. Case weiterhin optimal passt, so dass sich hierfür ein Ersatz erübrigt.

Mein Fazit zum iPad 3. Generation

Nach meiner Meinung hat Apple erneut allen deutlich gezeigt, wie es funktioniert, einfach nur geile Tablets zu bauen. Das im iPad neue Retina Display ist einfach nur phantastisch.

Ob es sich für jeden Einzelnen lohnt, auf das iPad der 3. Generation zu wechseln? Vom iPad 1 aus garantiert – vom iPad 2 aus, da werden die Meinungen wohl auseinander gehen. Zum Glück gibt es ausreichend Fachhändler, so dass sich jeder eine eigene Meinung bilden kann.

Auch sind dieses Mal die App Entwickler so was von dermaßen schnell. Ihre App Updates zum Retina Display kommen fast stündlich im App Store an.

Jetzt bist du gefragt!

Gefällt dir dieser Beitrag oder bist du anderer Meinung? Hast du Anregungen, Ergänzungen, einen Fehler gefunden oder ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

22 comments on “Apple iPad 3. Generation: meine ersten Eindrücke”

  1. Hallo Frank!

    Danke für Deinen ersten Erfahrungsbericht!
    Bin schon auf weitere Erfahrungsberichte gespannt.

    Hier zwei Fehler, die mir beim Lesen aufgefallen sind:
    überschengliche, ausschahltete

    Gruß
    Maribel

  2. Das längere Aufladen ist für mich völlig verständlich. Der neue Akku hat fast die doppelte Kapazität. Das ist ein Tribut an die höhere Stromaufnahme des Displays.

    Ein Standard USB Anschluß liefert 500mA, das mitgelieferte Netzteil des iPads 2A. Mit letzterem läßt sich also schneller laden. Ersterer genügt aber nicht mehr, um das iPad während des Betriebs zu laden.

    1. Alles klar. Ich danke dir. Und versprochen, beim nächsten Mal wird der Netzadapter genommen.
      Nach ziemlich genau 12 Stunden war das iPad dann voll geladen.
      War natürlich die ganze Zeit dabei im Standbye.

      1. Du schreibst am Anfang „Aber es gibt eben auch ein aber …“
        Klingt so, als wenn du das auch noch sagen möchtest. Aber so wirklich hab ich da nichts ABER-mäßiges gelesen 🙂

  3. Hi,

    Habe eine inhaltlichen Fehler entdeckt. “ und GPS war auch keines on Board.“ das stimmt nicht. Auch die Wifi only Geräte haben GPS 😉

    Gruß

      1. Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Habe eben dazu gelernt, dass es offenbar AGPS (Netzbasierndes GPS) gibt und eben „normales“ GPS. Ersteres nutzt das Netz des Providers zur verbesserten Ortung.
        Ich kann dir allerdings sagen, dass ich mit meinen Wifi only Geräten ganz normal das Navi nutzen kann.

      2. Kermin, das verwirrt mich aber jetzt vollends.
        Ich konnte genau das eben bei meinem iPad 2 Wi-Fi only nicht.
        Da funktionierte weder Navigon Europe noch zeigte sich in den Google Maps der pulsierende blaue Punkt zur Orientierung.
        Aber ich werde jetzt mal genauer recherchieren …

      3. Mein iPad 2 habe ich nicht zur Hand. Allerdings kann ich dir sagen, dass es mit meinem iPad 3 auf jeden Fall geht. Habe die 16 GB Wifi only Version.

        Siehe Screenshot:

      4. Fakt ist. iPads mit Wifi „only“ haben kein GPS Modul verbaut wie die UMTS Modelle. Die Wifi Modelle nutzen WLANs um ihren ca. Ort zu bestimmen, das klappt mal besser, mal schlechter. Sobald du beim Wifi Model dich nicht mehr in Reichweite eines WLANs befindest ist Schluss mit „Navigationsangaben“. Also eine genaue Navigation in ländlicher Gegen wird dann gar nicht mehr funktionieren.

        Die UMTS Modelle hingegen benutzen a.) das GPS Modul b.) AGPS, sprich zur schnelleren Fixierung des Signals und Standorts werden die Mobilfunkttürme „zu Rate gezogen“.

        Kurz gesagt. JA Navigation kann mit einem Wifi only funktionieren – aber NUR wenn WLAN Netze in der Umgebung sind.

      5. Versuch es doch mal mit Google earth also nicht mit google maps. Google earth gibs im app store kostenlos. Das funktioniert sogar bei meim IPod touch 3. gen. 😀

  4. Hallo Frank,

    du bemängelst das 4G, weil es angeblich in Deutschland nicht vorhanden sein soll. Das ist so nicht ganz richtig. 4G ist bei uns als LTE (Long-Term-Evolution) bekannt und der Nachfolger von UMTS.

    Mit 4G/LTE kannst du mobil mit bis zu 100Mbit surfen! Hier in Köln und in Berlin ist es aktuell auch schon nutzbar – Pilotstädte. Eine Flatrate ist über die Telekom, O2, Vodafone oder E-Plus zu haben.

    Der Ausbau ist meines Wissens auch schon in vollem Gange und es wird schon sehr bald Flächendeckend LTE/4G in ganz Europa bzw. zumindest Deutschland geben.

    Das schönste ist, dass mit LTE künftig sogar die ländlichen Regionen, in denen es nicht einmal DSL gab, mit bis zu 100Mbit versorgt werden können.

    Also eigentlich doch nicht so schlecht, wenn Apple mit dem Einbau von 4G den ganzen Prozess etwas beschleunigt, oder? 🙂

    Beste Grüße,
    Yannick

    1. Hallo Yannick,
      der im iPad verbaute Chip unterstützt die in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen nicht. Somit kannst du das iPad ausserhalb der USA oder Kanada nicht für LTE nutzen.

      Gruß Marco

    2. Hallo Yannick,

      Marco hat deinen Kommentar perfekt beantwortet.
      Vielen Dank an Marco.

      Yannick, allerdings noch eine kleine Korrektur von mir: ich sage nicht, dass LTE in Deutschland nicht vorhanden ist, da hast du Recht – ist es. Ich habe geschrieben, LTE ist nicht nutzbar. 😉

      1. Guten Morgen,

        okay – das ist natürlich etwas anderes, womit ich mich nicht beschäftigt habe. Obige Aussage war dann aber ganz schön missverständlich 😉

        In welchem Frequenzbereich sendet und empfängt das iPad denn?

        Liebe Grüße,
        Yannick

      2. Danke Frank,

        4G LTE wird nur in den Netzen von AT&T und Verizon in den USA und in den Netzen von Bell, Rogers und Telus in Kanada unterstützt. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich.

        Mobilfunkdatentarif separat erhältlich. Die iPad Modelle mit Wi-Fi + 4G sind so konfiguriert, dass sie nur mit einer bestimmten Mobilfunknetz-Technologie arbeiten. Weitere Informationen zur Kompatibilität und Verfügbarkeit von Mobilfunkdatentarifen sind beim Mobilfunkanbieter erhältlich.

        So „konfiguriert“, also wohl wirklich Absicht. Wenn ich die Daten in den Spezifikationen nämlich richtig deute, dann wäre es rein technisch ja möglich…

        Ich bin jedenfalls froh, dass ich kein iPad habe und werde weiterhin mit meiner Konstellation aus iPhone 4 und Macbook Pro gut fahren.

        Schönen Tag euch!

        Gruß,
        Yannick

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