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Unerwünschte Werbeanrufe: Rufsperre an einer FritzBox einrichten

Nachdem vor einiger Zeit ein Gesetz verabschiedet wurde, dass Anrufe, ohne ausdrückliches vorheriges Einverständnis des Angerufenen nicht zulässig sind, hielten sich offensichtlich viele der lästigen SPAM-Anruf-Unternehmen nur die erste Zeit daran; und das nicht wirklich für längere Zeit oder womöglicjh sogar für immer, wie es wohl vom Gestzgeber beabsichtigt gewesen sein dürfte.

Seit wenigen Wochen werden wir permanent, meist mehrfach pro Woche mit diesem in unseren Augen Müll konfrontiert. Nicht nur dass die Anrufe allein schon dreist genug sind, nein auch die Methoden der SPAM-Anrufer werden immer ausgefeilter und meist auch hinterhältiger.

Da wir hier bei uns zu höflich sind, einfach am Telefon die Taste zum Auflegen zu drücken, hören wir uns in der Regel die ersten Sätze an. Und es hilft allein ein kategorisches Nein zu allem was gesagt wird.

Alles andere kann schnell dazu führen, dass man etwas an der Backe hat, was man nicht will und was einem diese Anrufer so auch nicht gesagt haben. Einzig zugute halten kann man Ihnen, stellt man die richtigen Fragen, dann lügen sie nicht und beantworten dann schon, was einem blüht, sollte man tatsächlich zustimmen und was dann ab wann wie viel für wie lange kostet.

Was sagt das Gesetz zu unerwünschten/unerlaubten Anrufen?

Als unerwünschte telefonische Werbung, auch Cold Calls, Kaltanrufe oder Kaltakquise, gelten so genannte Initiativ-Anrufe durchUnternehmen gegenüber Privatpersonen. Derartige, vom Angerufenen nicht ausdrücklich genehmigte Anrufe werden in Deutschland durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb untersagt. Bei Missbrauch oder Zuwiderhandlung ist seit dem 4. August 2009 ein Bußgeld bis zu 50.000 € möglich.

Wer sich allerdings rhetorisch nicht fit genug fühlt, denn die Mädels und Jungens die da anrufen sind es garantiert oder wie wir einfach von all diesem Mist verschont bleiben und in Ruhe gelassen werden will, kann auf eine einfache wie wirkungsvolle Methode zurück greifen, sofern eine AVM Fritz!Box 7390 ihre Dienste bei ihm verrichtet.

Dies Funktion nennt sich Rufsperren zu finden unter TelefonieRufsperren. Wie diese Liste zwischenzeitlich bei uns ausschaut, seht ihr hier:

AVM Fritz!Box 7390 · Sperrliste

Diese Funktion der AVM Fritz!Box 7390 hat einen gewaltigen Vorteil. Wird diese Liste regelmäßig geführt und aktualisiert, so stören diese Anrufer genau ein einziges Mal und dann nie wieder.

Denn wird deren Rufnummer als ankommender Anruf in diese Sperrliste eingetragen, voilà und deren Belästigungen sind ab sofort Geschichte.

Da ich nicht sicher bin, ob ich die Rufnummern vollumfänglich veröffentlichen durfte, habe ich diese stellenweise unkenntlich gemacht.

Wie schaut es bei euch so mit SPAM-Anrufern aus? Werdet ihr eher weniger oder doch häufiger von ihnen heim gesucht?

16 comments on “Unerwünschte Werbeanrufe: Rufsperre an einer FritzBox einrichten”

  1. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und eine Windows-Software geschrieben, die das Bewerten und Einpflegen von Rufnummern in das Sperrlisten-Telefonbuch der Fritzbox automatisiert. Vollautomatisch oder halbautomatisch (mit manueller Kontrolle), je nach Wunsch. Läuft über das TR-064 Protokoll der FritzBox und nutzt zur Bewertung frei wählbar Tellows.de und/oder drei andere Bewertungs-Systeme. Wer Lust hat, kann es sich ja mal ansehen oder testen. Ist Freeware / Shareware: fritzblock.de

  2. Wie wäre es bei Ortsnummern einfach eine Rufumleitung auf die selbst einzurichten?
    OK, aufwändig für jeden einzelnen Fall (040809##### ruft hier gerade im evtl. 1/4h-Takt an), aber so hat evtl. der eine Callcenter-Typ den Anderen dran.
    Ein „Benefit“ wäre es, wenn man die Fritzbox so nutzen könnte, dass man mithören kann, was über eine Umleitung läuft. Opptional bei Bedarf auch reinrede.
    Gerade wenn die verwirrt sind so ein „Zonk“-Geräusch oder Tätä-Täta-Tätä (Karneval) einspielen.

    Das wäre sicher sehr lustig, auch wenn es nur 5s wären, bis die das merken.
    So könnte man mit denen Spaß haben.
    Sich auf den Anruf freuen .

    Geht das irgendwie?
    Davon müsste man eine Aufnahmensammlung im Internet machen.
    Ist ja nicht nachweisbar von wem es kommt, falls es eine dieser „Firmen“ wagt da was in Sachen StGB 201 zu versuchen…

  3. Ich habe einen AB mit einer Nur-Ansage angelegt (Name Werbung) und die „böse“ Rufnummer dorthin geleitet. Hier ist eine 2 Minuten lange klassische Musik hinterlegt wo ca. alle 20 Sekunden eine Meldung kommt wie „Bitte haben Sie noch etwas Geduld“, „Schön das Sie angerufen haben“ o.ä.. (Kostenlos im Internet gefunden – Suche unter „Warteschleife“). Ich kann auch nerven!!! ;-))

    1. Das wird erfahrungsgemäß eher dazu führen, dass der nervige Anrufer es immer wieder versucht. Effektiver ist i.d.R. das Umleiten des Sperrnummern-Telefonbuches auf eine entsprechende Ansage im Telefonnetz, die dem Anrufer mittleilt, dass eine Kontaktaufnahme unerwünscht ist. Z.B. auf die Nummer von telefonpaul.de. Wenn man eine Festnetz-Flatrate hat, ist das auch kostenlos. Man kann deren Ansage übrigens dort auch für die Fritzbox runterladen.

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