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Der Akku meines MacBook Pro Retina

MacBook Pro Retina

Nachdem ich bemerkte, dass der Akku meines MacBook Pro schon bereits nach nur wenigen Ladezyklen einiges an Kapazität verloren zu haben schien, begann ich mir so langsam Gedanken zu machen.

Zwar gab es auf App.net ein-zwei Stimmen, die mir rieten, mich von der App CoconutBattery besser nicht verrückt machen zu lassen aber die Gedanken dazu ließen sich nicht so wirklich unterdrücken.

Und so fragte ich auch, wie denn die alten Hasen unter den MacBook Usern so mit ihren Geräten und deren Akkus umgehen; hatte ich doch selbst seit 2010 kein eigenes MacBook mehr im Einsatz.

Und die Meinungen waren wahrlich eindeutig; herzlichen Dank dafür an euch alle. Und sie waren nicht nur eindeutig sondern auch, wie sich noch herausstellen sollte, vollkommen richtig.

Das MacBook solle, sofern eine Steckdose verfügbar sei, ununterbrochen und das ganz klar auch über mehrere Tage hinweg, angeschlossen bleiben, denn das spart nicht nur Ladezyklen sondern schont auch den Akku.

Genau das habe ich befolgt und das war gut so. Der Akku hat seitdem wieder die volle von Apple ausgewiesene Kapazität und nicht nur die, sogar noch etwas darüber hinaus. Aber seht gern selbst.

MacBook Pro Retina

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Akkus in euren MacBooks machden dürfen?

Welche Kapazität haben eure Akkus noch nach 3-4-5 Jahren der Nutzung?

9 comments on “Der Akku meines MacBook Pro Retina”

  1. Hier mal mein Akkustand vom MBPR 🙂
    Meine Pflege:
    – mind. 1x im Monat Rekalibrierung des Akkus (nach Apple Anleitung)
    – Zuhause meistens am Netzteil
    – Keine halben Ladungen (sprich von 50% –> 100% oder 70% –> 100%) nur von 0% –> 100%

  2. Da bin ich doch gerne dabei 🙂
    Meine alte Kiste hat schon ein paar Jahre (fast 5) auf dem Buckel 🙂 Wird inzwischen fast jeden Tag bzw zweiten geladen bzw entladen, da ich auf dem Sofa nicht auch noch 1000 Kabel um mich rum haben will 😉 Dazu hat das Teil ja einen Akku.

    Auto, Kind und Umzug haben leider meinen Neukauf nun doch verschoben, aber ich denke ab Sommer wird es dann was schönes neues sein 🙂

    Hier der Screenshot von meinem Akkustand:
    http://sebastian-michalke.de/wp-content/uploads/macbook.png

  3. Ich muss euch hier mal einen Zahn ziehen. Ihr täuscht euch mit euren Messergebnissen selbst, jedenfalls sofern es die Retina-Modelle anbelangt. In den Anleitungen zur Kalibrierung der Akkus wird bei Apple ausdrücklich gesagt, dass eine Kalibrierung des Akkus nicht notwendig ist. Die Kalibrierung ist ohnehin ausschliesslich dafür da, damit die Restlaufzeit des Akkus möglichst präzise berechnet und angezeigt wird. Sie ändert am Akku selbst nichts. Moderne Akkus sind voll prozessorgesteuert, und man hat kaum Einfluss auf die Performance.
    Was ihr hier beobachtet, ist auch sehr einfach zu erklären. OS X beobachtet und protokolliert das Ladeverhalten des Akkus und errechnet daraus die Battery Health, also das Verhältnis von erreicher Ladekapazität zur Nennkapazität. Um dort möglichst hohe Werte zu erhalten, müsste man den Akku auch ständig auf 100 Prozent laden, und genau da liegt der Denkfehler: Wenn das System sagt, dass die 100 Prozent erreicht seien und die LED am Stecker auf grün schaltet, ist die Schnellladeperiode vorbei, aber der Akku hat erst ca. 80 bis 85 Prozent seiner maximalen Kapazitätsgrenze erreicht. Lässt man das Ladegerät dann noch weitere zwei bis drei Stunden am Gerät, wird auch die Restkapazität erreicht, aber das nur noch sehr langsam. Das hat physikalische Gründe.
    Ladet euch mal das Widget istat pro herunter, dort kann man die wahre Ladekapazität sehen und auch, dass der Ladeprozess noch nicht zu Ende ist, wenn die Stecker-LED grün anzeigt.
    Wenn man ständig nur auf 80 % (laut Symbolleiste 100 %) auflädt, protokolliert das System dies mit und setzt die Battery Health auf einen niedrigeren Wert. Das ist alles. Wenn man natürlich das Ladegerät ständig am Rechner hat, wird die 100-Prozent-Kapazität immer wieder erreicht, und die (angezeigte) Battery Health verbessert sich. Der Akku wird dadurch aber nicht besser, im Gegenteil, dadurch dass er immer vollgeladen bleibt, wird der Zustand des Akkus auf Dauer schlechter als vorher. Deshalb wird von Apple stark davon abgeraten, das Ladegerät dauerhaft am Rechner zu haben.
    Übrigens spart man dadurch auch keine Ladezyklen, denn der interne Prozessor des Akkus zwingt den Akku dazu, sich immer wieder auf 80 Prozent zu entladen, damit er nicht rasend schnell kaputtgeht, nur weil der User so dumm ist, ständig das Ladegerät angeschlossen zu halten. Und das dauernde Hin und Her zwischen 80 % und 100 % der (wahren) Kapazität kostet jedesmal einen Ladezyklus.

    Fazit: Das Einzige (und wirklich Einzige), das ihr tun solltet, ist, das Ladekabel nach dem Erreichen der 100-Prozent-Marke noch zwei Stunden am Gerät zu belassen. Danach das Kabel abziehen. Ihr braucht nicht zu warten mit dem Aufladen, bis der Akku leer ist. Das ist einfach bei modernen Akkus nicht notwendig. Alle paar Monate eine Kalibrierung (außer beim Retinamodell), dann wird auch die Kapazität richtig angezeigt.

    1. Hi Daniel, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Das gefällt mir so – sowieso viel besser, weil deutlich einfacher. 🙂

      Wie ist es deiner Meinung nach mit den Akkus der aktuellen iPhone und iPad Modelle?
      Identisch und auch nach 100% noch 2 Stunden dran lassen … ?

  4. Hallo Frank,

    ja, eindeutig ist es beim iPhone und iPad und bei praktisch jedem anderen Gerät genau dasselbe. Apple behauptet zwar, das sie Technologien für besonders intelligenten Umgang mit Akkus haben, aber ich denke bei anderen Herstellern ist das anders, aber genauso effizient gelöst. Die Physik ist eben überall gleich, und moderne Li-Ion- und Metallhydrid-Akkus sind so äußerst empfindlich, dass man ohne überwachende Ladeelektronik ohnehin ständig mit defekten Akkus zu tun hätte.

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