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tekshreks Blog - Software, Hardware, Mobile Computing, Internet & Co.

Software-Abonnement-Kosten

für iPhone, iPad und Mac

Nachdem im Zusammenhang mit der Einrichtung meines neuen iPhone 11 Pro Max die Meldung auftauchte, dass nun in der iCloud nicht mehr ausreichend Speicherplatz für das anstehende Backup zur Verfügung stünde und ich diesen „zwangsläufig“ von bisher 200 GB auf nunmehr 2 TB (zwischen drin bietet Apple nichts an) erhöhen durfte, denn wer will schon auf ein stets aktuelles Backup verzichten, war dies wiederum mit einer höheren Abo-Gebühr verbunden.

Somit setzte ich mich daran, was ich bereits lange Zeit vor mir her schiebe und trug alles zusammen, was ich derzeit so an monatlichen und jährlichen Abos pro Jahr ausgebe. Sollte ich nichts übersehen bzw. vergessen haben, so addieren sich meine monatlichen Kosten für Software-Abonnements für iPhone, iPad und Mac wie folgt:

Software Abo Software Abo
1Password 3,99 Euro Adobe Creative Cloud 11,39 Euro
iCloud Speicherplan 2 TB 9,99 Euro MyFitnessPal Premium (49,99) 4,17 Euro
Netflix 11,99 Euro Microsoft Office (49,99) 4,17 Euro
Parallels Desktop für Mac Pro (49,99) 4,17 Euro Parallels Desktop für MacBook Pro (49,99) 4,17 Euro
Spotify Familiy 14,99 Euro Strava Premium (59,99) 4,99 Euro
TextExpander (42,60) 3,55 Euro Typekit by Adobe (40,81) 3,40 Euro
WeatherPro Premium (9,99) 0,83 Euro XING (47,40) 3,95 Euro
Gesamt:     85,75 Euro

Nun bin ich erst mal erschrocken. Gefühlt hatte ich mit um die 50 Euro monatlich gerechnet, aber dass es nun im Durchschnitt fast 90 Euro im Monat sind, das ist wohl schon ordentlich.

Spotify löste bei mir Apple Music ab, sodass die Kosten hierfür gleich blieben. Die Kosten für den iCloud Speicherplatz erhöhten sich entsprechend. Einige Beträge zahle ich jährlich (wo es eben geht) und diese habe ich einfach durch 12 Monate geteilt.

Hinzu kommen noch die Einmal-Käufe von Lizenzen von Software für Apps für iPhone, iPad und Mac. Diese habe ich entfallen lassen, da es hier ausschließlich um die Kosten für Abonnements gehen soll.

Positiv für mich ist, dass sich einige der Abo-Gebühren als Betriebsausgabe steuerlich absetzen lassen können, sodass diese sich etwas relativieren, aber das lasse ich einfach mal außen vor.

Mein Fazit zu Abonnements für iOS, iPadOS und macOS

Es ging mir hauptsächlich darum, aufzuzeigen, dass es zwar einerseits korrekt ist, dass die Entwickler laufende Einnahmen benötigen, um ihre Software stetig weiter zu entwickeln, aber andererseits es für uns als Nutzer auch durchaus Sinn ergibt, sich dieser ständigen und regelmäßigen Kosten auch bewusst zu sein und womöglich sogar hin und wieder auf den Prüfstand zu stellen, ob diese wirklich allesamt und in dem Umfang auch „unbedingt“ sein müssen.

Für mich aktuell bin ich zu dem Schluss gekommen, nichts wirklich weg lassen zu wollen. Es handelt sich hierbei ausnahmslos um Software von Entwicklern, die ich überwiegend seit vielen Jahren nutze und ich zum Teil (beispielsweise Parallels Desktop), aus beruflichen Gründen, gar nicht weg lassen kann.

Haltet ihr das für übertrieben? Was gebt ihr so an Gebühren in Summe für Abo-Modelle aus? Schreibt es mir gern unten in die Kommentare!

Frank Stephan

Mit dem Bloggen begann ich im Januar 2008. Anfangs noch über meine Ausfahrten auf einer Night Train der Marke Harley-Davidson unter bikershrek.de; wurde bald darauf daraus tekshreks Blog. Technische Themen faszinieren mich schon immer. Seither schreibe ich Testberichte über Hardware, Gadgets, über macOS & iOS sowie darunter laufender Software & Apps.

Über meine 2016 hinzu kommenden Leidenschaften zum Mountain Biken, Bergwandern und Indoor Cycling berichte ich drüben auf GPS-Cycling.de.

Du erreichst mich auf Garmin Connect, auf Strava, sowie auf Twitter und per E-Mail tekshreksblog@gmail.com.

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9 comments on “Software-Abonnement-Kosten”

  1. Kosten für Spotify und Netflix würde ich gesondert betrachten. Aber ja, auch danach kommt da einiges zusammen. Ich helfe mir etwas mit Apple Guthabenkarten, die fast immer irgendwo um -15% zu haben sind. Apple Music kostet mich damit z.B. nur knapp 7€ monatlich.

  2. Hi, deshalb lehne ich jegliche Art von Software-Abo-Modelle ab.
    Hab auch schon Software (bspw. Starmoney) rausgeschmissen, als die auf Abo umgestellt haben.
    BTW: Ich habe zwar nicht nachgerechnet, aber Parallels ist doppelt, daher sind es doch noch 4,99 weniger 😉

  3. Derzeit 2,99 € für den iCloud-200-GB-Plan plus 0,75 € für Castro Pro, macht 3,74 € monatlich. Das iCloud-Paket hat mir der Herr tekshrek empfohlen und es verrichtet seinen Dienst für den vorgesehenen Zweck gut. Das Castro-Pro-Abo habe ich inzwischen schon wieder gekündigt: Nachdem der Castro-Entwickler ja inzwischen bei Apple angestellt ist, erhoffe ich mir gewisse Fortschritte bei der Apple-eigenen Podcasts-App.

    Einige der Apps und Dienste, die du auflistest, habe ich früher auch verwendet, jedoch auf Alternativen ohne laufende Kosten umgestellt, als sie auf das Abo-Modell umgestellt wurden.

  4. Also dann mal zur Information vorab einige sehr subjektive Vorschläge:

    1Password: Die systemweite Passwortverwaltung in macOS/iOS/iPadOS deckt 90 % von dem ab, was ich mir wünsche. Den Rest speichere ich, seit ich 1Password nicht mehr verwende, in DEVONthink.

    Adobe Creative Cloud: Für den von dir angegebenen Preis hast du wahrscheinlich das Creative Cloud Foto-Paket mit Photoshop und Lightroom, oder? Ich habe mich mit Affinity Photo inzwischen wirklich angefreundet und verwende auch alle anderen Apps des Hauses auf Mac und iPad. Eine mir nahe stehende Person versichert mir jedoch stets wieder glaubhaft, dass ein ernsthaft fotografierender Mensch auf Adobe Lightroom niemals verzichten könnte.

    iCloud Speicherplan: Bevor ich Apple monatlich sieben Euro mehr in den Rachen werfen würde, würde ich meine iOS/iPadOS-Backups wahrscheinlich wieder lokal machen. Ohnehin ist es eine Schande, dass es keine Time Machine für iOS/iPadOS gibt.

    Microsoft Office: Kommt drauf an, welche Elemente des Office-Pakets wirklich benutzt werden und wofür. Rechtsanwälte versichern mir immer wieder, dass mehrfach korrigierte und modifizierte Verträge MS Word unabdingbar ist, aber selbst das funktioniert meiner Erfahrung nach im Zweifelsfall über die Import/Export-Funktion von Pages mittlerweile zuverlässig. Das einzige officeartige Programm, dass ich ziemlich regelmäßig nutze, ist aber ohnehin Keynote.

    Parallels Desktop: Je nachdem, was darunter laufen muss und welcher Datenaustausch zwischen dem laufenden Windows-Programm und macOS gewährleistet sein soll, gibt es ja eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Alternativen, vom Open-Source-Tool Wine bis hin zum teuren VMWare Fusion.

    Spotify Family: Das habe ich optimal und kostengünstig gelöst: Ein anderes Familienmitglied hat mich in seinen Family-Account eingeladen.

    Strava Premium: Zum Tracken verwende ich seit Jahren Pado, zum Auskundschaften und Vorzeichnen von Fahrrad- oder Wanderstrecken seit einiger Zeit primär MapOut, daneben die Apps der Landesvermessungsämter und GoMap!!. Das alles hat natürlich keinerlei Social-Media-Aspekte.

    TextExpander: macOS/iOS/iPadOS-Textersetzung für die einfachen Aufgaben. Komplexeres (Datumsrechnungen etc.) löse ich über LaunchBar und Skripte.

    Typekit by Adobe: Es gibt eine große Anzahl guter Schriften, die auch im Netz kostenlos eingebunden werden können. Man muss sie halt suchen.

    WeatherPro Premium: Der Mehrwert der Premium-Version hat sich mir während eines dreimonatigen Tests nicht so recht erschlossen. Da das Vorhersagemodell der MeteoGroup, das auch in WeatherPro steckt, für meinen Wohnort nicht so treffende Vorhersagen liefert, verwende ich WeatherPro ohnehin nur noch selten. Mein Favorit ist derzeit das kostenlose Windy.com, für das auch iOS/iPadOS-Apps verfügbar sind. Die Informationsfülle von Windy.com erfordert allerdings etwas Bereitschaft zur Einarbeitung.

    Xing: Nachdem ich vor vielen Jahren wirklich Aufträge über Xing (damals noch OpenBC) akquiriert habe, sind diese Zeiten schon lange vorbei. Für mich sehe ich derzeit keinen Grund, dafür zu zahlen.

    Zu MyFitnessPal Premium und Netflix kann ich mangels Ahnung nichts sagen. Bei allem aber gilt: Preiswertere Lösungen sind oft mit mehr Bastelei, Einarbeitung oder schlicht Unbequemlichkeit verbunden. Man muss sich eben immer überlegen, ob einem die Leistung eines Programms oder Tools die Kosten subjektiv wert sind oder ob sie sich gar wirtschaftlich amortisieren.

  5. Gern auch mein Senf dazu 😉

    1Password
    Ich nutze dazu SafeInCloud. Kostet einmalig nur wenige Euros (ich glaub 5 Euro). Sonst bietet es das gleiche was 1Password kann.

    Adobe Creative Cloud
    Hatte ich auch viele Jahre. PS meist nur 2x im Jahr genutzt. LR hingegen 1x im Monat.
    Bin seit 2 Jahren nun bei Affinity Photo und Affinity Designer. Klar Designer ist nur Vektor. Aber Photo kann auch richtig viel. Für Lightroom gibt es auch viele Alternativen. Zum weiterhin betrachten geht es auch ohne Abo bearbeiten kannst du dann Affinity nutzen.

    iCloud Speicherplan 2 TB
    Was wird dort gespeichert? Fotos/Videos landen automatisch bei Google Fotos und sind jederzeit überall verfügbar. Werden automatisch „umgewandelt“ und sind somit kostenlos. WhatsApp wird ebenfalls bei Google gespeichert (ich glaube auch kostenlos). Alle anderen Apps kann man jederzeit neu installieren.

    MyFitnessPal Premium
    Kenn ich nicht und daher keine Alternative

    Netflix
    Hab ich auch. Keine Alternative

    Microsoft Office
    Soweit ich weiß, ist in dem Office Paket auch OneDrive mit dabei. Wär eine Alternative für dein iCloud Backup. Mit +200 GB.

    Parallels Desktop
    Ist es keine Alternative Bootcamp zu installieren? Dann nicht virtuell, sondern eben richtig Windows. Keine Kosten und nur ein Neustart nötig, wenn man zu Windows muss.

    Spotify Familiy
    Ich nutze Deezer. Aber gleicher Preis. Daher keine Alternative

    Strava Premium
    Ich nutze Runtastic bzw nun ja Adidas Sport. Die Premium-Funktionen haben mich bisher auch nicht überzeugt. Zum aufzeichnen und Freunde beobachten reicht auch Basic. Trainingspläne brauch ich nicht in der App.

    TextExpander und Typekit by Adobe
    Beides kenne ich nicht.

    WeatherPro Premium
    Habe letztens erst 3 Wetter Apps getestet bzw Premium. Überzeugt hat mich keins. Daher weiterhin Basic

    XING
    Was ist dein Vorteil? Ich brauche es auch nicht (beruflich).

    Ich komme daher auf 42,27 Euro / Monat.

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